Vom Winde verweht

Aktualisiert: 25. Feb.

Am vergangenen Wochenende machte sich eine kleine Delegation der SKWB, bestehend aus drei Jugendlichen und zwei Mitgliedern des Vorstandes, auf die Reise nach Hamble-le-Rice in Südengland, um einen genaueren Eindruck von einem möglichen neuen Jugendboot zu gewinnen.


Neben dem Vorsitzenden und Schriftführer der SKWB, Michael Rapp und Christoph Tschernischen, sollten sich zudem Frederike Westphalen, Vincent Vahland sowie Ingmar Bücker persönlich von den Vor- und Nachteilen des betreffenden Modells überzeugen können.


Vor Ort besichtigt wurde eine Jeanneau Sun Fast 3300 - sowohl ein Vorführmodell an Land, als auch eine Eigneryacht im Wasser, die für einen Probeschlag zur Verfügung stehen sollte. Keine gängigen Voraussetzungen für Mitte Februar.

© Ingmar Bücker


Die Bedingungen sollten das ganze Unterfangen jedoch vor noch größere Herausforderungen stellen, als erwartet. Das letzte mögliche Wochenende, an welchem beide Boote in ihrem jeweiligen Umfeld und Zustand zu besichtigen sein würden, traf ausgerechnet mit dem Durchgang mehrerer Orkan-Tiefs zusammen, was bereits die Anreise abenteuerlich gestalten sollte.


War für einen Segelkameraden die Reise bereits vor dem Check-in beendet, stand allen anderen ein zunächst fraglicher und danach sehr interessanter Flug nach Großbritannien bevor. Allerdings sollte sich auch dieser Mut nicht durchweg bezahlt machen, da nun die wetterbedingte, chaotische Verkehrssituation im Großraum London in einem anderen Fall die Weiterreise in Richtung Süden verwehren würde. Two people down.


Am Samstagmorgen war von dem ganzen Spuk des Vortages nichts mehr zu sehen - klarer Himmel und Sonnenschein schien die verkleinerte Gruppe jetzt mit guten Segelbedingungen zu entschädigen. Dieser Eindruck sollte sich jedoch nicht lange halten, da im Laufe des Vormittags erneut Starkregen mit Windböen von bis zu 50 Knoten über den Solent hinwegziehen würden. Einer ausgiebigen Besichtigung beider Boote tat dies allerdings keinen Abbruch, zumindest im jeweiligen Ruhezustand. Entsprechend mehr Zeit blieb danach sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Ausstattung und Ausrüstung an Bord informieren zu lassen.

© Christoph Tschernischen


Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken ausgestattet, sollte der späte Nachmittag nun im traditionsreichen Pub „The Jolly Sailor“ ausklingen.

© Ingmar Bücker


Und schließlich zeigte sich auch das Wetter wieder positiv gestimmt - jetzt allerdings schon zu spät für ein Probesegeln.

© Christoph Tschernischen