
Angekommen in Reine; der Ort ist eingeschlossen von einem imposanten Bergmassiv, das viele Bergwanderer anzieht. Wir verbringen den Tag mit Klettern und Spazieren durch den Ort, um die schönsten Ausblicke auf dieses malerische Städtchen zu suchen.
Um 16 Uhr legen wir ab und motoren auf der spiegelglatten See zur Spitze der Lofoten, segeln durch die Nacht über den Vestfjord und genießen den Himmel in allen Rottönen. Der Wind schläft völlig ein und wir rollen in langer Dünung, die aus dem Polarmeer kommt.
Unser Ziel Ist Bronnöysund auf der Festlandseite. Noch bevor wir ankommen, bläst der Wind von achtern und wir setzen Schmetterlingssegel.

Pünktlich zum Abendessen erreichen wir nach 160 Meilen Bronnöysund, die Mitte Norwegens. Bei köstlichen norwegischen Spezialitäten wie Dorschzunge sitzen wir dann im Restaurant SVANG. Beim Abendspaziergang entdecken wir ein wunderschönes Kunstwerk: drei gebogene Spiegelwände, die das Licht einfangen und auf der Innenseite als Kletterwand für Kinder dienen.

Am nächsten Morgen geht es für einige aus der Crew zum Torghattan. Das ist ein Loch in einer Felswand, durch das man wandern kann und beste Sicht zu beiden Seiten hat.
Ein Reporterin der Lokalzeitung fand die Wappenreise interessant und stellet unsere Wappen in der Lokalzeitung vor.

Nachmittags regnet es zum ersten Mal auf dieser Reise. Wir starten zum nächsten langen Schlag, 120 Meilen zu einer stillen Bucht der Insel Storfosna, leider bei Flaute. Unsere Versuche zu segeln lassen sich nicht lange durchhalten. Bei langer Dünung klappert und klirrt alles an Bord.

Wir müssen lange Strecken motoren. Um 17 Uhr werfen wir den Anker und genießen die Stille mit unserer letzten Flasche Rotwein.
Heute Morgen um 7 Uhr ist das Wappen von dichtem Nebel umhüllt, aber schon um 8 Uhr starten wir bei Sonnenschein. Die letzten 30 Meilen kreuzen wir bei schönstem Wetter den Trondheimfjord auf.
Grüße nach Land von der Lofotencrew
