Nach einem großartigen Stadtfest in Gijón liefen wir am nächsten Tag abends aus zum schönen Ribadeo. Auf dem Weg gab es wunderbare Winde, das Segeln war ein Genuss. Mit der Ankunft dort hatten wir unseren ersten Hafen in Galizien erreicht und das wurde mit einem Crewessen im edlen Parador Hotel gefeiert.

Leider ging es von diesem zauberhaften Ort schon früh morgens los zum berühmten und berüchtigten Kap Finisterre, wo wir unseren nächsten Hafen fanden.
Da wir pünktlich im Real Club Nautico in Vigo ankommen wollten liefen wir nachts um 12 aus und kamen mittags pünktlich dort an.
Nach einem Mittagessen im eleganten Restaurant im Art Deco Stil original erhalten wurden einige Reparaturarbeiten ausgeführt. Wir bereiteten uns auf die Regatta vor und es gab noch Zeit Vigo zu erkunden.

Am nächsten Tag ging es dann endlich los mit der 62. Rías Baixas Regatta. Etwa 50 Schiffe waren am Start, wir starteten in der Klasse ORC1 und absolvierten erfolgreich das erste Leg zum Pontevedra Fjord. Dort hatte die Regattaleitung eine unglaubliche Party vorbereitet, die bis tief in die Nacht ging.

Am nächsten Tag: Nebel im Fjord. Daher Startverschiebung um eine Stunde. Der Nebel lichtete sich leicht und es stellte sich eine Brise ein mit Windstärke 5, kurzzeitig in Böen 6, so dass wir unmittelbar vor dem Start noch einmal ein Reff in das Großsegel einlegten. Schon ging die Genua hoch und wir starteten in der luvwärtigsten Stelle aller Schiffe.
An der Kreuz und mit verschiedenen Vorwindkursen behaupteten wir uns nicht schlecht gegen die reviererfahrenen Crews aus Spanien und Portugal. Wir erreichten das Ziel des zweiten Legs A Pobra de Caramiñal im zauberhaften Arousa Fjord. Nach der Siegerehrung ging die Crew in eine typische galizische Tapasbar, wo die Reise gebührend gefeiert wurde.

Am nächsten Tag Schiff aufklaren, Schiffsübergabe und Crewwechsel. 5 der 8 Crewmitglieder gingen von Bord, fuhren mit dem Minibus nach Porto und traten schweren Herzens die Rückreise nach Deutschland an.
Wir haben neue Freunde beim Real Club Nautico Vigo gefunden und wollen diese Freundschaft auch weiterhin pflegen.
Dieses herrliche Segelrevier wird die SKWB sicher wieder ansteuern. Diese Reise wird allen in schöner Erinnerung bleiben.
Schiffer Michael und seine Crew
