hsa 2015 saal 20151102 1703537021Der Vorstand der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ e.V. (SKWB) hat sich schweren Herzens entschlossen, den beliebten Hochseeseglerabend, der am 6. November 2021 im Bremer Rathaus hätte stattfinden sollen, auf den 19. März 2022 zu verschieben. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die weiterhin ungewisse Entwicklung der Pandemie sowie die limitierenden Voraussetzungen, unter denen der Abend stattfinden müsste.

Zum zweiten Mal in Folge stand der Vorstand der SKWB vor der schweren Entscheidung, ob und wie der Bremer Hochseeseglerabend stattfinden sollte. Im Mittelpunkt dieses Abends steht seit jeher die Begegnung der Seglerinnen und Segler – dicht gedrängt beim Stehempfang in der Wandelhalle, zur Preisverleihung im Festsaal oder beim Grünkohlessen in der vollbesetzten Oberen Rathaushalle.

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Unser Wappen ist nach dem Rücktörn wieder in Bremerhaven.
Nach dem Crewwechsel in Cherbourgh ging es mit Schiffer Carol Smolawa weiter in Richtung Bremerhaven. Neptun war immer noch ungnädig, der Nordostwind blieb uns erhalten. So wurden die Strecken länger, da immer Kreuz, im günstigsten Fall konnten wir anliegen. Im Ärmelkanal kam dann auch noch windbedingter Gegenstrom dazu. Nach dem Besuch von Dieppe, einem wunderschönen Stadthafen, und Boulogne sur Mer ging es zeitbedingt direkt nach Bremerhaven. Zwischenziele fielen der Zeit zum Opfer, selbst Helgoland musste ausgelassen werden. Ab Texel blieb auch noch der Wind weg, so dass wir motoren mussten. Ein wunderschöner klarer Nachthimmel entschädigte etwas. Das „Wappen“ ist nun in Bremerhaven angekommen und dann auch gleich weiter um Skagen.

 

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Nachdem sich die Crew in Porto, dem ursprünglichen Wechselhafen über die schöne Stadt und die Herstellung von Portwein informiert hatte, ging es mit dem Flixbus nach Vigo. Der versprochene SW 4 stellte sich NE 5-6 als Anfangstour heraus. Mit vielen Kreuzschlägen ging es über Viveiro, Gijon nach Belle Ile und La Trinité sur Mer. Unser Vorhaben, Guernsey als Zwischenstopp nach Cherbourgh anzulaufen, scheiterte leider an den unmöglichen Einreisebestimmungen aufgrund Corona. In Cherbourg fanden wir einen Liegeplatz direkt gegenüber der legendären Pen Duick. Ein Teil der Crew verläßt uns, eine neue Gruppe steigt ein.

 

PHOTO 2021 08 27 13 17 19 3 7ca90Tag 2:
Nachdem wir gestern die Dehler 30 bei einer angenehmen Brise genauer kennenlernten, ist am heutigen Tag schon deutlich mehr Druck in der Luft. Gemeinsam mit den anderen beiden Schiffen und Kalle Dehler an Bord liefen wir gemeinsam aus dem Hafen aus. Angesichts der Windvorhersage entschieden wir uns, mit dem Großsegel im ersten Reff zu starten. Doch sobald die Mittelmohle passiert war und die ersten Wellen mit einer Größe von über 2 Metern aufs Deck schlugen, war schnell klar, dass es ins zweite Reff geht. Trotz der harten Bedingungen und der ungemütlichen Welle, machte das Boot einen stabilen und zuverlässigen Eindruck. Ein anderes Team setzte noch zusätzlich ein Reff in die Genua, sodass wir hervorragend vergleichen konnten, ob es sich mit oder ohne gereffter Genua besser fährt. Das Fazit lautete: ab ca. 28 Knoten Windgeschwindigkeit lohnt sich auch das Reffen der Genau. Nach einer kurzen, knackigen Einheit ging es zurück in den Hafen, da der Wind stetig zunahm und unsere Erfahrung zusammen mit dem Boot nicht ausreichte, um das Bootshandling sicher vollziehen zu können. Dennoch war es ein lehrreicher Tag, der uns mögliche Grenzen, aber auch Entwicklungspotentiale gezeigt hat. Den Abend ließen wir schließlich entspannt mit den Segelkameraden aus Kiel und Hamburg ausklingen.

PHOTO 2021 08 25 07 35 25 8e895Moin moin,
Wir sind Frederick und Frederike und möchten euch die nächsten fünf Tage mit an Bord der Dehler 30 nehmen. Dank des tollen Einsatzes von Bodo Mall (Leiter der SKWB Jugend-Abteilung), haben wir die Möglichkeit, auf diesem modernen Boot neue Erfahrungen zu sammeln und alte Kenntnisse aufzufrischen.

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