Reisebericht Wappen Nr 5 vom 19.05.2013
Written by Wappen von Bremen
Sonntag, den 19. Mai 2013 um 15:09 Uhr
Auf See, 19.05.2013

Liebe Freunde an Land,
Am heutigen Pfingstsonntag haben wir um 11:00 den Jachthafen von Horta
verlassen und machen uns nun auf den 2000 sm langen Weg nach Newport.
Die Tage auf See kurz vor den Azoren waren angenehm. Raume Winde bei mäßiger
Windstärke verhalfen uns zu guten Etmalen. Horta erreichten wir Samstag
Nacht gegen 01:00.
Den Hafentag in Horta (18.05.2013) haben wir genossen. Nach einem
mehrstündigen Landausflug
mit angemieteten Fahrzeugen wurde die Ankunft in Horta mit einem
Restaurantbesuch abgeschlossen.
Der 2. kleine Crewechsel nach Brest klappte prima. Hendrik Paul und Thorsten
Messer haben das Schiff verlassen. Armin Wiegering und Ingo Schubert waren
mit "Sack und Pack" pünktlich zur Stelle.
Mannschaft und Schiff sind wohlauf. Wir wünschen allen ein frohes
Pfingstfest.
Beste Grüße sendet Euch die Wappencrew
Rainer
 
Reisebericht Wappen Nr 4 vom 15.05.2013
Written by Wappen von Bremen
Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 20:38 Uhr
Auf See, 15.5.2013

Liebe Freunde an Land,
die Wetterverhältnisse im Ostatlantik spielen verrückt. Nördlich und östlich
von uns haben sich umfangreiche Tiefdruckgebiete gebildet. Nördlich von uns
drückt eine ausgedehnte Tiefdruckrinne das Azorenhoch nach Westen zusammen.
An der Rückseite des Azorenhochs profitieren wir seit etwa 2 Tagen von
Winden aus Nord bis Nordwest. Die Windstärken pendeln zwischen 5-7 Bft.
Unter kleiner Besegelung läßt sich das Wappen gut durch die Wellen steuern.
Mannschaft und Schiff sind wohlauf.
Die Entfernung nach Hortabeträgt noch ca. 430 sm. Lt. Wetterdaten werden uns
die Windrichtung und Windstärken bis Horta erhalten bleiben.
Beste Grüsse sendet Euch die Wappencrew
Rainer
 
Reisebericht Wappen Nr 3 vom 13.05.2013
Written by Wappen von Bremen
Montag, den 13. Mai 2013 um 16:23 Uhr
Auf See 13.05.13

Liebe Freunde an Land,
Die Hafenstadt Brest haben wir am 10.05. morgens um 6.00 utc verlassen. Bei
westlichen später südwestlichen Winden um 5 Bft. verholten wir uns mit
langen Kreuzschlägen aus der großen Bucht von Brest. Nachdem wir die Passage
zwischen der Isle des Sein und dem Landvorsprung am Point de Ray
durchsegelten, verließen wir das Hoheitsgebiet Frankreich mit dem Ziel, das
Cabo Finsiterre an der Nordküste Spaniens in einem Abstand von etwa 100 sm
zu passieren. Glücklicherweise drehte der Wind am Sonnabend nach einem
kurzen aber heftigem Fontdurchgang auf nordwestliche Winde zwischen 4 und 5
BFT. Diese günstige Windrichtung ermöglicht es uns seit 2 Tagen den
Generalkurs von 250 Grad in Richtung Azoren zu steuern. Unseren Weg
begleiten vereinzelt Wale undf Delphine, Mannschaft und Schiff sind wohlauf.
Ein Blick auf die Logge zeigt, daß wir noch rd. 780 sm zu un´serem
Etappenziel Horta haben.
Beste Grüße sendet Euch die Wappencrew
Rainer
 
Reisebericht Wappen Nr 2 vom 09.05.2013
Written by Wappen von Bremen
Donnerstag, den 09. Mai 2013 um 18:52 Uhr
Reisebericht Wappen Nr 2 vom 09.05.2013


Liebe Freunde an Land,

heute hat das Wappen gegen 12 Uhr den Yachthafen von Brest erreicht. Kurz
darauf erfolgte wie geplant ein kurzer Crewwechsel.
Die Tage vom 6.5. bis heute waren ereignisreich. Von Hoek von Holland bis
weit nach Calais bestimmten Schwachwinde unser Vorankommen. Das laute
Motorengeräusch war in diesen Tagen unser Begleiter. Hin und wieder
umhüllten uns Nebelschwaden und machten den dichten Schiffsverkehr um uns
herum unsichtbar. Dank moderner Technik konnten wir aber die einzelnen
Schiffe und deren Fahrtrouten über das Radar und das System AIS ausmachen.
Aus Treibstoffmangel mussten wir den Yachthafen in Cherbourg anlaufen und
Diesel bunkern. Nach einstündigem Aufenthalt machten wir uns auf zum letzten
Teil der ersten Etappe nach Brest. Starke Gegenströme im Bereich der
Kanalinseln verhinderten ein ordenliches Vorankommen. Hinzu kam, dass sich
die Wetterlage erheblich verschlechtert hatte. Ein kleines Tief über den
Azoren hatte sich in Bewegung gesetzt und zu einem umfangreichen Sturmtief
westlich von Irland entwickelt. Wir hatten es daher während unserer Reise
nach Brest mit westlichen Winden zwischen 5 und 7 zu tun., also Wind auf die
Nase und dazu erhebliche Strömungen.. Dies machte die Überfahrt vor der
Küste der Normandie und der Bretagne nicht unbedingt zum Hochgenuss für die
Mannschafft. Schlußendlich wurden wir dennoch mit einer grandiosen
Durchfahrt durch den Chenal Fu Four bei Quessant mit gewaltigen Kabbelseen
und much of speed belohnt.
Morgen wollen wir uns auf die die 2. Etappe unser Reise zu den Azoren
begeben. Wir hoffen auf eine Wetterbesserung.

Beste Grüße sende Euch die Wappencrew
Rainer
 
Reisebericht Wappen Nr 1 vom 06.05.2013
Written by Wappen von Bremen
Montag, den 06. Mai 2013 um 19:29 Uhr
Reisebericht Wappen Nr 1 vom 06.05.2013

Liebe Leute an Land,

nach kurzer heftiger Nacht von Sa.auf So. mit Wind von vorn, gab`s soviel
Flaute auf der Nordsee wie nicht allzu oft.
Dicker Nebel im Nadelöhr von Dover-Calais war auch kein Beschleuniger.
Bologne sur mer haben wir nun hinter uns gelassen.
An Bord: Crew und Schiff , alles wohlauf.
Beste Grüsse an Land,
Rainer
 
Sonne auf Helgoland
Written by Bank von Bremen
Sonntag, den 21. April 2013 um 17:30 Uhr
Liebe Leute an Land,
heute ein wunderbarer Segeltag. Bei Sonne mit Gennacker zwischen Insel und Düne dann zum Leuchtturm Rote Sand wieder mit Gennacker trotz angesagtem Südostwind.
Das sicher als Entschädigung für die reine Kreuz gestern nach Helgoland bei kaltem Wind.
Bremerhaven ist in Sicht und wir immer noch mit guter Fahrt unterwegs.

Carol und Crew
 
Die Saison ist begonnen
Written by Bank von Bremen
Samstag, den 13. April 2013 um 11:28 Uhr
Bank und Wappen sind inzwischen vom Winterlager nach Bremerhaven zum Liegeplatz neuer Hafen gebracht.

Dieses Wochenende sind Bank und Wappen in Helgoland und liegen in dem fast leeren Südhafen.
Wir werden mit der Bank bei frühlingshaftem Wetter ( 5 oC, naßkalt, neblig) gleich einmal um den Felsen segeln.
Schiff und Crew sind in guter Verfassung und wir freuen uns auf das Segeln.

Carol Smolawa und Crew
 
Wilde Nordsee
Written by Wappen von Bremen
Samstag, den 06. Oktober 2012 um 18:38 Uhr
Ahoi an Land!

Für die Tage nach dem Nationalfeiertag hat sich noch einmal eine Crew
zusammengefunden, um mit WvB ein paar Tage Salzluft und Seewasser zu
schlucken:

Christoph Nebel
Dieter Decker
Mike Döbler
Julius Vissing
Christian Geweth
Michael Geweth
Uwe Wülbers
Lars Ole Knechtel
Andreas Knechtel
Otto Knechtel

Nach Helgoland am Mittwoch war schwachwindig, gewittrig. Der Donnerstag
begann flau mit einem NW, so dass wir wegen der Hummerweibchen kreuzen
mussten.

Wir verpassten List und liefen nach Hörnum. Dort verbrachten wir einen
stürmischen und sehr regnerischen Freitag, um heute früh mit Nebel am Anfang
nach Helgoland zurück zu laufen. Heute Nachmittag viel Sonne. Morgen kommod
mit NW 5-6 zurück nach Bhv, so ist es geplant.

Stets eine Backstagsbrise 4 Bft. wünscht

Otto Knechtel
 
Bordbericht Drei - BvB 09.09.2012 bis 16.09.2012
Written by Bank von Bremen
Samstag, den 15. September 2012 um 13:46 Uhr
Die Bank von Bremen passiert am Donnerstag Frederica und macht gegen 20.30h
in Kolding fest. Unter G3 und 9 Knoten Fahrt wurde in den kleinen Belt
eingekreuzt bis die Landabdeckung dem Schiff die Fahrt nahm.

Zu Abend zauberte Michael der Crew schwäbische Spezialitäten mit einer extra
Portion Sauerkraut. Diverse iPads zeigten uns anschließend den Weg in den
völlig unterschätzten Nachtclub „Crazy Daisy“. An der Tür wurden wir
gewarnt, es sei Ladies Night und die Chippendales wären gerade mit ihrer
Show durch. Die Stimmung sei aufgeheizt. Später sollte sich jedoch
herausstellen, dass unsere SK Crew die örtlichen Massen in noch wesentlich
höhere Ektase versetzen konnte.

Gestern Morgen wurde der starke Regen abgewartet und erst gegen 12h
abgelegt. Unter G3 und zweifach gerefft liefen wir 4 in Böen 6 Windstärken
und hagelähnlichen Schauern entgegen. Vor der Brücke in Sonderburg wurde
noch eine halbe Stunde Manöver unter Maschine gefahren bevor die Bank im
Stadthafen festmachte.

Erneut standen schwäbische Spezialitäten auf dem Speiseplan – diesmal
Maultaschen erneut lecker zubereitet von Michael. Auf dem
Päckchen-Nebenlieger – einem holländisches Charterschiff mit deutschen
Kunden – wurde Junggesellenabschied gefeiert. Dadurch wurde unser Proviant
um 6 Kartoffeln erleichtert und gegen feinste Destillate eingetauscht. Auf
Anweisung des Schiffers bleiben Letztere als kleine Überraschung für die
Folgecrew an Bord.

Heute Morgen legten wir gegen 9h ab und setzten noch im Hafen Segel. In
diesem Moment fahren wir unter Gennaker mit 11 Knoten Kiel entgegen bei 6-7
Windstärken. Eine fehlgeschlagene Proviantplanung hat zur Folge, dass wir
dieses schöne Segeln mit Kuchen und Lemberger aus dem oberen Zabergäu,
ersatzweise Cola genießen dürfen.

Beigefügt eine Aufnahme der M/S Anton im Stadthafen Sonderburgs mit der Bank
von Bremen im Hintergrund. Die Anton – auch „The refugee´s ship“
genannt -ist eine künstlerische Installation und Bestandteil einer Kampagne
gegen die Unmenschlichkeit von Flüchtlingsschiffen.

Heute Mittag werden wir in Düsternbrook festmachen und das Schiff auf
Vordermann bringen. Zu Abend wird es sich zwischen Spätzle und Labskaus
entscheiden. Die schwäbischen Crew Bestandteile haben einen starken Stand
seit der Erfolge der letzten Abende, doch kann sich unser hanseatische Stolz
durchsetzen?

Damit verabschiedet sich die Crew von einer kurzen aber sportlichen sowie
fröhlichen Reise auf der Bank von Bremen.

Im Auftrag des Schiffers: Johannes Emigholz
 
Bordbericht Zwei - BvB 09.09.2012 bis 16.09.2012
Written by Bank von Bremen
Donnerstag, den 13. September 2012 um 16:37 Uhr

In der Nacht zum 11.09. war aus der Ankündigung von Schauern und Gewitterböen dann doch nichts geworden. Auf der Bank wurde die letzte lauwarme Sommernacht des Jahres genossen und bei abflauenden Winden fiel auch das Segeln zunehmend schwerer. Erst im Morgengrauen frischte der mittlerweile achterliche Wind wieder auf, so dass bei bestem Wetter und einigen sportlichen Shiften Kopenhagen am frühen Morgen erreicht wurde. Im schönen Stadthafen Nyhavn wurde festgemacht.



Nachdem ein Großteil der Crew in Kopenhagen erst mal die Körperhygiene im Spa-Bereich wieder auf Normalnull gesetzt hatte, setzte sich eine Touristengruppe zu einem Besuch nach Kristiania ab. Auf extraterritorialem EU-Gebiet wurde die landestypische Küche und Kultur begutachtet.



Am 12.09. wurde früh morgens bei gutem Wind und wenig Welle Kopenhagen verlassen - Zielrichtung Schweden. Ein herrlicher Halbwindkurs brachte uns mit Groß und GIII in schnellen Zügen nach Helsingborg, wo ein kurzer Zwischenstopp eingelegt wurde. Die hohe Schiffsführung jagte die Crew von Deck, die sich einen kurzen Stadtbummel mit Eis, Kaffee und gutem Ausblick genehmigte.



Nach einer Stunde Aufenthalt ging es wieder weiter mit der erstaunlichen Erkenntnis, dass Wind und Welle zugelegt hatten. Es folgten dementsprechend der obligatorische Ölzeugtest und die bekannten Kurzzeitausfälle, die sich nach kurzer Ruhepause wieder regenerierten. Am späten Abend wurde gegen 23.00 Uhr im Fischereihafen von Greena festgemacht.



Heute sind wir um 07.00 Uhr in See gestochen und befinden uns auf dem Weg Richtung Fredericia. Crew und Schiff sind wohlauf und genießen das schöne Herbstwetter.



Es grüßen Schiffer & Crew der Bank von Bremen



Im Auftrag des Schiffers: Benjamin Horn

 
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Impressionen