Ahoi Kameraden!

Portugal

Vor der Kust´ von Portugal
Sah`n wir einen kleinen Wal.

Und der Wind kommt schön aus Nord;
Er bläst uns alle Sorgen fort.

Nun woll`n wir nach dem Lande gehen.
Wir können es von See schon sehen.

Das ergibt für uns viel Sinn:
Es zieht uns zu dem Portwein hin.

Den soll es hier in Mengen geben.
Was bringt es auch, das karge Leben!

Doch leider macht der Port auch heiter.
Drum fahren wir gleich morgen weiter.

So bleibt uns nur die schön´ Taverne.
An diesem Ort, da war´n wir gerne.

Ja, aber da muss man erst einmal hinsegeln. Und das fällt uns jetzt sehr schwer. Erstens, weil wir faul geworden sind. Wir liegen bei 25 Grad, ohne 1 Wolke am Himmel, seit gestern Mittag vor den schönnsten Inseln im Atlantik vor Anker: Den Illas de Cies. Badestrand, Campingplatz (verwaist), Kiefernwälder, Leuchturm und Strandbar: Was braucht der Mensch mehr? Wenn man sich an die Regeln hält (Naturschutzgebiet hier, permit erforderlich), denkt man, es wäre das Paradies. Milch und Honig sind auch noch an Bord. Und die kleinen Fischer um uns herum fangen Krustaceen.

Zwotens aber, weil mittlerweile der Wind eingeschlafen ist. Null komma null. Und das soll so bleiben. Also werden wir notgedrungen die Maschine benutzen müssen für unsere Nachtfahrt nach Porto.

Allen Lesern stets eine Backstagsbrise 4 Bft.

OK