kiwo siegerehrung J70 6dc66In der Stamm-Besetzung mit Steuermann Björn Beilken, Taktiker Jork Homeyer und den Trimmern Alexander Beilken und Tobias Teichmann konnte sich das Team im Feld von 45 Teilnehmern in der J/70 Klasse durchsetzen. Wie schon üblich für den zweiten Teil der Kieler Woche, gab es nach Sonne im ersten Teil für die ‚Diven’ Starkwind und sehr wechselhaftes Wetter.

Nachdem das Team zwei Wochen zuvor auf der Förde trainiert hatte, ging es gut vorbereitet in die Regatta. Am ersten Tag mussten die Segler zunächst im Hafen bleiben, da Gewittergefahr bestand. Gegen Nachmittag wurde die Klasse noch auf die Bahn geschickt. Bei Wind um 20 Knoten konnte das Team das erste Rennen direkt gewinnen. Danach zog eine gewaltige Regenfront mit Wind über 30 Knoten über das Regattagebiert, sodass die Segler ca. eine Stunde abwettern mussten, bevor das nächste Rennen gestartet werden konnte. Björn gesteht, dass der Crew bei nun deutlich über 20 Knoten ein Fehler kurz vorm Ziel passierte, als sie sich unter Gennaker flach auf die Seite legten und aus den Top 5 auf den 8. Platz fielen. Wie wichtig dieser 8. Platz noch werden sollte, war da noch nicht zu erahnen.

Am ersten Juni-Wochenende fand auf der Außenalster in Hamburg der erste „Helga Cup“ statt. Eine Regatta, die ausschließlich für Frauencrews ausgeschrieben war. Mit 62 Crews (je 4 Personen) war die Nachfrage zur Premiere dieser Regatta sehr groß.

2017 DSV KA Plakette 6e4f7Auf dem Fahrtenseglertag 2018 der Kreuzerabteilung des Deutscher Segler-Verband e. V. (DSV) am Samstag 24. März 2018 in Hamburg im “Internationalen Maritimen Museum Hamburg” wurde eine Reise der SKWB ausgezeichet und Michael Rapp in den Vorstand der Kreuzerabteilung gewählt.

KARIBIKLiebe Segelkameraden und Freunde des Hochseesegelsports, es meldet sich die Crew mit Schiffer Michael Rapp von Bord der SY „Bank  von Bremen“ bei Euch.

Die "Bank von Bremen" ist nach 600 anspruchsvollen Seemeilen zurück in Antigua und beendete das RORC 600 in der Gruppe IRC Z auf einem 11. Platz bei 23 Schiffen. In IRC Overall belegt sie den 21. Platz bei 59 an den Start gegangenen Booten.

Das Rennen war von Starkwind und unkonstanten Wetterbedingungen geprägt, sodass über 50 Prozent der gestarteten Boote das Rennen nicht beendet haben. Tagsüber sowie nachts kamen Squalls über den Track, in denen Regen und 35-40 Knoten Wind steckten.

Die "Bank" kam, mit wenigen Schäden, gut über die Strecke. Allerdings stellte besonders die letzte Nacht große Herausforderungen an die Crew. Bei Dunkelheit wurde ein Fischernetz überfahren, welches einige Sekunden am Rumpf hängen blieb, sich jedoch anschließend mit einem leichten Ruck löste. Kurze Zeit später bemerkte die Wache ein Vibrationsgeräusch im Rumpf, welches von einem leichtem Klopfen unterlegt war. Als das Boot in den Wind gestellt wurde und langsam rückwarts trieb, konnte die Wache ein weiteres Netz entdecken und es mit einiger Mühe entfernen.

Um einen Ausgleich zu diesem nicht ganz typisch karibischen Rennen (viel Regen, viel Wind und Temperaturen des mitteleuropäischen Sommers) zu erlangen, befindet sich die "Bank von Bremen" gerade vor Anker in Green Island. Der heutige Tag wurde mit Kiten, Schnorcheln und dem Erkunden der Gegend verbracht.

Am morgigen Tag geht es weiter in Richtung St. Kitts und Nevis.