Die "Bank von Bremen" ist nach 600 anspruchsvollen Seemeilen zurück in Antigua und beendete das RORC 600 in der Gruppe IRC Z auf einem 11. Platz bei 23 Schiffen. In IRC Overall belegt sie den 21. Platz bei 59 an den Start gegangenen Booten.

Das Rennen war von Starkwind und unkonstanten Wetterbedingungen geprägt, sodass über 50 Prozent der gestarteten Boote das Rennen nicht beendet haben. Tagsüber sowie nachts kamen Squalls über den Track, in denen Regen und 35-40 Knoten Wind steckten.

Die "Bank" kam, mit wenigen Schäden, gut über die Strecke. Allerdings stellte besonders die letzte Nacht große Herausforderungen an die Crew. Bei Dunkelheit wurde ein Fischernetz überfahren, welches einige Sekunden am Rumpf hängen blieb, sich jedoch anschließend mit einem leichten Ruck löste. Kurze Zeit später bemerkte die Wache ein Vibrationsgeräusch im Rumpf, welches von einem leichtem Klopfen unterlegt war. Als das Boot in den Wind gestellt wurde und langsam rückwarts trieb, konnte die Wache ein weiteres Netz entdecken und es mit einiger Mühe entfernen.

Um einen Ausgleich zu diesem nicht ganz typisch karibischen Rennen (viel Regen, viel Wind und Temperaturen des mitteleuropäischen Sommers) zu erlangen, befindet sich die "Bank von Bremen" gerade vor Anker in Green Island. Der heutige Tag wurde mit Kiten, Schnorcheln und dem Erkunden der Gegend verbracht.

Am morgigen Tag geht es weiter in Richtung St. Kitts und Nevis.